filme für eine weltaktuellkino
The Train of Salt and Sugar 

Cahiers Africains 
Worlds Apart 
Barakah Meets Barakah 
Rara 
Innocence of Memories 
Paradise 
Aqui no ha passado nada 
Soy nero 
La memoria del agua 
Tomorrow
Heavenly Nomadic 
Sonita 
As I Open my Eyes 
The Chinese Recipe
Das gute Leben 
 

Aktuell im Kino

Die folgenden Filme aus Afrika, Asien und Lateinamerika sind in Schweizer Kinos zu sehen. Da viele dieser Filme nicht gleichzeitig in mehreren Kinos programmiert sind, beachten Sie bitte die Details in der Presse.

Einen Überblick über die Filme im Kino in Ihrer Nähe finden Sie auf der Website Cineman.

 

Jetzt im Kino
Jetzt im Kino: Train of Salt and Sugar
Die Aufstellung ist nicht umfassend, die folgenden Titel entsprechen den Empfehlungen der Fachstelle «Filme für eine Welt». In den Augen der Fachstelle besonders sehenswerte Filme sind mit ** ausgezeichnet.

The Train of Salt and Sugar
Licínio Azevedo, Mosambik 2016

In Mosambik ist Ende der 1980er Jahre ein militärisch bewachter Zug unterwegs auf der Strecke zwischen Nampula und Malawi. Der Film spielt vor dem Hintergrund einer völlig zusammengebrochenen Versorgung inmitten einer Bürgerkriegssituation. Um das Überleben ihrer Familien zu sichern, haben Frauen einen informellen Handel und ein Netz im grenzüberschreitenden Güterverkehr mit dem Nachbarland Malawi aufgebaut. Angst, Schrecken und die Hoffnung, endlich anzukommen, prägen die Tage der Protagonisten. Bilder von kargen Landschaften und durchlöcherten Bahnhöfen überlagern sich mit den Geschichten, die die Frauen über Leben und Krieg erzählen. [pd]

Johannesburg Film Festival: Best Film

Weitere Informationen: trigon film

**Cahier Africains
Heidi Specogna, Schweiz 2016

Am Anfang stand ein schmales Schulheft. Anstelle von Vokabeln füllten sich seine karierten Seiten mit den mutigen Zeugenaussagen von 300 zentralafrikanischen Frauen, Mädchen und Männern. Sie offenbaren, was ihnen im Oktober 2002 im Zuge kriegerischer Auseinandersetzungen von kongolesischen Söldnern angetan worden war.
Der Film ist eine Langzeitbeobachtung und begleitet seine Protagonistinnen seit 2008. Inmitten der Versuche, den schwierigen Alltag mit Zuversicht zu meistern - und während in Den Haag noch die juristische Aufarbeitung der letzten Kriegsverbrechen in Gange ist - bricht in der Zentralafrikanischen Republik der nächste Krieg aus. Ein tief bewegender Film über ein von Bürgerkrieg und Putsch zerrissenes Land. [pd]

Deutscher Menschenrechts-Filmpreis, DOK Leipzig 2016, Silberne Taube und Preis der Interreligiösen Jury

Weitere Informationen: Filmbringer

Worlds Apart
Christopher Papakaliatis, Griechenland 2015

Sebastian und Maria, Giorgos und Elise, Farris und Daphne: Drei unterschiedliche Liebespaare aus drei Generationen. Sie stehen im Zentrum dieser packenden und bewegenden Liebesgeschichte über alle Alter und Zeiten hinweg, die mitten im Griechenland von heute angesiedelt ist, in der aufgewühlten Stadt Athen.

Regisseur und Schauspieler Christopher Papakaliatis versteht es vortrefflich, einerseits das Drama, das sich im südlichen Europa abspielt, in seinen Facetten und seiner Eigendynamik zu zeigen, andererseits von der ungebrochenen Kraft des antiken griechischen Liebesgottes Eros mit stupender Leichtigkeit zu erzählen. Da sind die Flüchtlinge, die gerne Richtung Norden weiterreisen möchten und in Griechenland festsitzen, da sind Griechen, die um ihr Auskommen bangen müssen oder es verlieren. Die Weltlage spielt nicht für die Einzelnen, und dennoch ist es ein Film voller Hoffnung, ein Liebesfilm, über alle Grenzen und Generationen hinweg, packend, bewegend und brennend aktuell. [pd]

Weitere Informationen: trigon film

Raving iran
Susanne Regina Meures, Schweiz 2016

Arash und Anoosh arbeiten als DJs in Teherans wachsender Underground-Technoszene. Müde und desillusioniert vom ewigen Versteckspiel vor der Polizei und ihrer stagnierenden Karriere, organisieren sie unter gefährlichen Umständen einen letzten ekstatischen Rave in der Wüste. Zurück in Teheran versuchen sie vergeblich ihr illegales Musikalbum unter die Leute zu bringen. Als Anoosh an einer Party verhaftet wird, erlischt auch der letzte Funke Hoffnung auf eine Zukunft im Iran. Doch dann erreicht sie ein Anruf von der Streetparade in Zürich, der grössten Techno Party der Welt. Nach langem Bangen erhalten die beiden ein 5 Tage Visum. In der Schweiz angekommen, katapultieren sie Radio- und Zeitungsinterviews, Millionen von Ravern und DJ Kollegen in eine andere Sphäre. Die Euphorie verfliegt jedoch schnell, denn die näher rückende Abreise stellt sie vor eine grosse Entscheidung…

Weitere Informationen: Frenetic Films

Barakah Meets Barakah
Mahmoud Sabbagh, Saudi-Arabien 2016

Er ist Ordnungsbeamter in Dschidda und Laiendarsteller im «Hamlet», nicht wirklich aus bester Familie. Sie ist eine wilde Schönheit, Adoptivtochter eines reichen Paares mit Eheproblemen. Mit Raffinesse hebeln die beiden das System von Tradition, Etikette und Religionspolizei aus in einer Komödie für all jene, die schon immer mal wissen wollten, was in Saudi-Arabien eigentlich so los ist, und sich gerne überraschen lassen… Der Film gibt uns auf lockere Art einen Einblick in einen Alltag, von dem wir wenig wissen. Lakonisch, amüsant, schräg. [pd]

Berlinale 2016: Preis der Ökumenischen Jury
Weitere Informationen: trigon film

Rara
Pepa San Martin – Chile – 2016

Auf den ersten Blick sieht der Alltag in Saras Familie ganz normal aus: Schule, Aufgaben, Knatsch mit der Schwester, Herzklopfen bei einem der Jungs in der Klasse, Hänseleien, gemeinsames Essen am Familientisch. Sara ist 12, bald kann sie ihren 13. Geburtstag feiern und freut sich schon auf ihr Fest. Eigentlich möchte sie das ganz normal zu Hause feiern, doch in der Schule hört sie ab und an Fragen, die sie verunsichern. Denn Saras Mutter hat den Vater ihrer beiden Töchter verlassen und lebt mit ihnen und einer Frau zusammen. Für Sara und ihre jüngere Schwester Catalina die selbstverständlichste Sache der Welt, fürs Umfeld nicht immer. Und gerade jetzt wieder nicht, wenn es um die Einladungen geht und darum, wer denn alles an die Geburtstagsparty kommen soll und auch kommen darf... Der Film erzählt aus der Perspektive der ältesten Tochter die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte einer chilenischen Richterin, die das Sorgerecht ihrer Kinder verlor, weil sie lesbisch war. [pd]

Grosser Preis der Internationalen Jury Generation für den besten Film
Weitere Informationen: trigon film

Innocence of Memories - Orhan Pamuk's Museum and Istanbul
Grant Gee, Türkei 2015

Der Film taucht in den Roman «Das Museum der Unschuld» des Nobelpreisträgers Orhan Pamuk ein, in dem Pamuk von einer leidenschaftlichen und unglücklichen Liebe im Istanbul der 1970er Jahre erzählt. Kemal, ein junger Mann aus der Oberschicht, verfällt rettungslos der Liebe zu einer ärmeren Verwandten, der blutjungen, naiven und wunderschönen Füsun. Was als Affäre begonnen hat, wächst sich bald zu einer Obsession aus, doch das hindert Kemal nicht daran, die Beziehung mit seiner Verlobten fortzuführen. Nach dem rauschenden Verlobungsfest lässt sich die Geliebte nicht mehr blicken. Verzweifelt erkennt Kemal, dass er Füsun über alles liebt. Doch es ist zu spät. [pd]

Weitere Informationen: trigon film

Paradise
Sina Ataeian Dena, Deutschland/Iran 2015

Nagellack und Lippenstift, Fussball in der Zehn-Uhr-Pause. Immer wieder loten die Mädchen einer Vororts-Schule von Teheran ihre Grenzen aus. Hier unterrichtet die 24-jährige Hanieh. Da sie jeden Tag einen langen Arbeitsweg auf sich nehmen muss, möchte sie sich ins Zentrum der Stadt versetzen lassen. Doch ihr Antrag dafür steckt irgendwo fest, Hanieh hat mit den Tücken einer undurchsichtigen Bürokratie zu kämpfen. Als eines Tages zwei ihrer Schülerinnen verschwinden, rücken ihre privaten Sorgen in den Hintergrund... Der Film spiegelt den Freiheitsdrang einer ganzen Generation. Er beschreibt die iranische Gesellschaft mit poetischem Realismus und feiner Lakonik: mutiges und starkes Kino, am Festival in Locarno zweifach ausgezeichnet. [pd]

Offizielle Website 
Weitere Informationen: Filmcoopi 

Aqui no ha pasado nada - Much ado about nothing
Alejandro Fernández Almendras, Chile 2016
Vicente geniesst das Leben. Er liebt Partys, Mädchen, schnelle Autos. In einer Sonntagnacht fährt er mit anderen Jugendlichen, mit denen er gefeiert hat, durch die Stadt. Plötzlich erschüttert ein Schlag den Wagen. Am Morgen stellt sich heraus, dass ein Mann überfahren worden ist, ein Vater von drei Kindern, und niemand hat Hilfe geleistet. Obwohl Vicente nicht am Steuer sass, gilt er bald als der Schuldige. Denn der Vater des eigentlichen Fahrers ist ein Senator und Wirtschaftsboss, einer der mächtigsten Männer im Land, auf den kein Schatten fallen darf. Ein direktes, ungeschminktes und authentisches Porträt Jugendlicher und ihrer Musik. Der Film gibt weit über Chile hinaus Einblick in den Alltag einer globalisierten Jugend, die alles hat, gerne an die Grenzen geht und permanent mobil kommuniziert, während den Eltern die Zeit für die Kinder fehlt. [pd]

Weitere Informationen: trigon film

Soy Nero
Rafi Pitts, Mexico 2016
Der Grenzzaun zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten gehört zu ihrem Leben, die mexikanischen Jugendlichen nutzen ihn am Strand als Volleyballnetz und liefern sich mit ihren Altersgenossen auf der anderen Seite eine besondere Art des Länderspiels. Wenn Nero das meterhohe Metallgitter nachts überwindet, spürt man, dass er darin bereits eine gewisse Routine hat. Denn nichts vermag ihn von seinem Traum abbringen, US-amerikanischer Staatsbürger zu werden. Er folgt den Spuren seines älteren Bruders, die ihn nach Los Angeles, in die Villen der Reichen und Schönen, führen. Ungläubig blickt er auf dieses andere Leben mit Pool und Zweitgarage, das hoffentlich bald auch das seine sein wird. Doch die einzige Chance, schnell eine Green Card zu bekommen, ist, sich freiwillig zum Militärdienst zu melden. Plötzlich findet sich Nero in der Wüstenlandschaft der Kriegsgebiete im Mittleren Osten wieder. Mit einem Maschinengewehr in der Hand kämpft er für seine Staatsbürgerschaft. [pd]

Weitere Informationen: trigon film

La memoria del agua
Matias Bize, Chile 2015

Amanda und Javier lieben einander und leben glücklich mit ihrem vierjährigen Buben im eigenen Haus, bis ein Unfall, geschehen in einem Moment der Unaufmerksamkeit, ihnen das Kind raubt. Der Film setzt danach an: Wie weiter mit dem Leben, wie weiter in der Liebe? Matías Bize versteht es vorzüglich, aus der Fragilität des Moments das Ganze zu betrachten und Antworten zu suchen auf die Frage: Was ist das überhaupt, die Liebe?

Best Director, Festival de Cine Iberoamericano de Huelva

Weitere Informationen: trigon film

Tomorrow (Demain)
Mélanie Laurent, Cyril Dion, Frankreich 2015

Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die französische Schauspielerin Mélanie Laurent und der Aktivist Cyril Dion in der Wissenschafts-Zeitschrift «Nature» eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Ökosysteme innerhalb der nächsten 80 Jahre voraussagt, wollen sie sich nicht mit diesem Horror-Szenario abfinden.

Deshalb machen sich die beiden auf den Weg: Sie sprechen mit Experten, besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass eine andere Zukunft möglich ist. «Tomorrow» zeigt: Sobald Menschen aktiv werden, kann aus einem Traum die Realität von morgen werden.

In der Westschweiz war seit vielen Jahren kein Dokumentarfilm mehr so erfolgreich wie der mit dem renommierten César für den besten Dokumentarfilm prämierte «Tomorrow». [pd]

Weitere Informationen: Filmcoopi 

Heavenly Nomadic
Mirlan Abdykalykow – Kirgisistan – 2015

Eine Nomadenfamilie lebt mit ihren Pferden in der berauschenden Natur Kirgistans. Schaiyrs Mann ist vor Jahren im nahen Fluss ertrunken. Eine neue Liebe bahnt sich an, als der Meteorologe Jermek seine Mess-Station neben Schaiyrs Zuhause aufbaut. Erzählt im sanften Rhythmus des Nomadenlebens, nimmt uns Regisseur Mirlan Abdykalykow mit auf eine Zeitreise in das so leicht verwundbare Herz einer Familie und hinein in die traumhafte Natur.

Grosser Preis, Kinoshock FF 2015 (Russland); Grosser Preis und Spezialdiplom der Jury, Eurasia Int'l Film Festival 2015 (Kasachstan)

Weitere Informationen: trigon film

Sonita
Rokhsareh Ghaem Maghami, CH/D/Iran 2015

Sonita ist 18 Jahre alt. Ihr Traum ist es, Rapperin zu werden und so bekannt zu sein wie Rihanna und Michael Jackson zusammen. Sonita ist aber auch eine illegale Immigrantin im Iran, wo es Frauen verboten ist, Musik zu machen. Und auch zuhause in Afghanistan wartet ihre Familie auf ihre Rückkehr. Sie planen, Sonita für 9'000 Dollar an einen unbekannten Ehemann zu verkaufen. Doch Sonita wehrt sich und steckt alles in ihre Musik und sorgt mit ihrem ersten, selbstgedrehten Musikvideo in der ganzen Welt für Furore.

Die Regisseurin Rokhsareh Ghaem Maghami begleitet Sonita auf ihrem ungewissen Weg nicht nur als neutrale Beobachterin, sondern als aktive Figur im Hintergrund und wirft damit grundlegende und spannende Fragen zur Verantwortung einer Filmemacherin auf.

World Cinema Grand Jury and Audience Award, Sundance 2016

Weitere Informationen: Xenix Film

As I Open my Eyes
Leyla Bouzid, Tunesien/Frankreich 2015

Tunis kurz vor der Zeit, die oft als arabischer Frühling bezeichnet wird. Farah ist gerade mal 18, hat ihr Abitur gemacht, und die Familie stellt sie sich bereits als Ärztin vor. Sie aber singt fürs Leben gern in einer Rock-Band und rebelliert mit politischen Texten gegen die einengende Gesellschaft. Ein vibrierendes Porträt einer jungen Frau, die gegen männliche Strukturen Sturm läuft, abhebt und auf den Boden der Realität fällt. [pd]

Publikumspreis, Mostra de Venise 2015

Weitere Informationen: trigon film

The Chinese Recipe (Das Chinesische Rezept)
Jürg Neuenschwander, Schweiz/China 2016

Drei Geschichten von Menschen, die in China leben und wirtschaften – neugierig, kompetent, voll sympathischer Ambitionen und Schlitzohrigkeit:

Der Ingenieur Xiaohui Zhou baut Stereoanlagen „besser als das Original“. Die Baupläne findet er im Internet, die High-End-Komponenten auf Abfalldeponien, die Kunden via Webshop. Auch Ruilin Wang, ein Unternehmer der ersten Stunde, kopiert nach chinesischem Rezept. Er entwickelt Maschinen weiter und arbeitet mit einem Schweizer Partner zusammen, der es vorzog, zu fusionieren, statt um Patente zu prozessieren. Der Drohnen-Tüftler Chuan Angelo Yu und sein Team haben grosse Träume: Sie möchten in die Weltgemeinschaft der Hightech-Pioniere aufgenommen werden und suchen ihr Glück in Kalifornien.

Die drei Geschichten mitten aus dem chinesischen Alltag widerlegen das westliche China-Bild von rasant wachsenden Beton-Millionenstädten nicht. Aber sie stellen optimistische, neugierige, witzige, warmherzige und ehrgeizige Individuen ins Zentrum. Der Film wirft einen fundierten und ebenso spannenden wie unterhaltsamen Blick hinter die Kulissen. Dabei erhebt er keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Nicht alle Chinesen sind so. Aber im Milliardenland sicher sehr viele. [pd]

Zur Website des Films

**Das gute Leben - la buena vida
Jens Schanze, Deutschland/Schweiz/Kolumbien 2015

Jairo Fuentes, der junge Anführer der Dorfgemeinschaft von Tamaquito, lebt in den Wäldern im Norden Kolumbiens. Doch ihre Lebensgrundlage ist durch den grössten Kohlentagebau der Welt in der Mine 'El Cerrejón' bedroht. Ein gewaltiges Loch mit einem Durchmesser von 700 Quadratkilometern frisst sich immer näher an die Siedlung heran. Die Steinkohle wird in alle Teile der Welt exportiert, u.a. für den Betrieb von Kohlekraftwerken In Deutschland.

Doch die Wayúus wollen sich nicht kampflos umsiedeln lassen. Jairo Fuentes ist entschlossen, die gewaltsame Vertreibung seiner Gemeinschaft, wie andere Dörfer sie in der Vergangenheit erlebt haben, zu verhindern. Er beginnt Verhandlungen mit den Betreibern der Kohlemine, hinter denen mächtige Rohstoffkonzerne wie Glencore, Anglo American und BHP Billiton stehen. Der Dialog mit den Konzernvertretern gestaltet sich jedoch schwierig. Die Konzerne versprechen den Dorfbewohnern die Segnungen des Fortschritts, die Wayúu hingegen legen keinen Wert auf moderne Häuser mit Stromversorgung und ein so genanntes 'besseres Leben'.

Zur Website des Films 
Der Film wird ab Herbst auf einer Sammel-DVD zum Thema Energie und Menschenrechte in der Kurzfassung zur Verfügung stehen.

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